Virtuelle API-Schlüssel jetzt in KI:connect

Von Malte Persike Dezember 5, 2025

Auf vielfachen Wunsch aus unserer Community freuen wir uns, ein neues Feature in KI:connect bereitzustellen: Ab sofort können Hochschulen ihren Nutzenden erlauben, virtuelle API-Schlüssel zu erzeugen und flexibel einzusetzen.

Mehr Freiheit für eigene Anwendungen

Mit virtuellen API-Schlüsseln eröffnen wir neue Nutzungsszenarien über das bekannte KI:connect Userinterface hinaus. Nutzende können diese Schlüssel künftig in eigene Software, Tools oder Apps einbinden, um direkt von dort aus auf die angebundenen KI-Modelle zuzugreifen.

Was bedeutet API – und was ist ein virtueller API-Schlüssel in KI:connect?

API steht für Application Programming Interface. Eine API ermöglicht es Software-Anwendungen, standardisiert miteinander zu kommunizieren. Im Kontext von Large Language Models (LLMs) bedeutet das: Anwendungen, Entwicklungsumgebungen oder Skripte können per API Anfragen an ein KI-Modell senden – etwa um Texte zu generieren, Code zu analysieren oder Inhalte zusammenzufassen.

Der virtuelle API-Schlüssel in KI:connect ist dabei bewusst kein direkter Zugangsschlüssel zu einem KI-Anbieter. Stattdessen handelt es sich um einen API-Schlüssel, der ausschließlich innerhalb von KI:connect existiert. Über ihn wird die Nutzung der von der Hochschule lizenzierten, „echten“ API-Schlüssel zu den KI-Modellen vermittelt. So bleibt die technische und organisatorische Kontrolle bei der Hochschule, während Nutzende flexibel per API auf generative KI zugreifen können.

Ein typisches Beispiel aus dem Hochschulalltag sind Programmierumgebungen wie VS Code: Wird dort per API-Schnittstelle ein Large Language Model integriert, können Studierende, Lehrende oder Mitarbeitende KI-Unterstützung direkt im Arbeitskontext nutzen – etwa beim Schreiben von Code, bei Dokumentation oder bei der Fehlersuche.

Erstellung eigener API-Schlüssel in KI:connect

Klare Regeln, gewohnte Limits

Wichtig ist uns dabei, dass Transparenz und Kontrollierbarkeit erhalten bleiben.

Deshalb gelten für die virtuellen API-Schlüssel dieselben Limits wie für den Zugriff über das KI:connect-Userinterface. Ressourcenverbrauch, Kontingente und Nutzungsgrenzen bleiben also konsistent – unabhängig davon, ob die Nutzung über die Weboberfläche oder per API erfolgt.

Volle Souveränität für die Hochschulen

Wie bei allen Funktionen von KI:connect behalten die Hochschulen die Hoheit über die Nutzung:

  • Jede Hochschule kann selbst entscheiden, ob virtuelle API-Schlüssel überhaupt angeboten werden.
  • Ebenso kann festgelegt werden, welche Nutzendengruppen Zugriff auf diese Funktion erhalten.

Sobald die Erzeugung freigegeben ist, erscheint für die entsprechenden Nutzenden automatisch ein neuer Menüeintrag „API-Schlüsselverwaltung“ im Usermenü von KI:connect. Dort können virtuelle API-Schlüssel bequem erstellt und verwaltet werden.

Auswahl einer Nutzendengruppe in KI:connect

Ein nächster Schritt für KI-Integration im Hochschulalltag

Mit den virtuellen API-Schlüsseln machen wir einen weiteren Schritt dahin, generative KI nahtlos in bestehende Arbeits- und Lernumgebungen zu integrieren – sicher, kontrolliert und landesweit einheitlich.

Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Anwendungsbeispiele und freuen uns wie immer über Feedback aus der Community!